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Umsichtig und weitsichtig

Preisträger der Holcim Awards Kategorie Next Generation

Der sechste Holcim Awards Wettbewerbszyklus steht vor dem Abschluss: Rund um den Globus wurden 21 Projekte von Studierenden und jungen Berufsleuten ausgezeichnet. Sie zeigen, dass sich die nächste Generation auf vielfältigen Ebenen mit der nachhaltigen Zukunft des Bauens beschäftigt – und dass sie bereit ist, dafür völlig neue Wege zu gehen.

Die Holcim Awards sind der weltweit wichtigste Wettbewerb für nachhaltiges Design. Er wird durch die LafargeHolcim Foundation for Sustainable Construction in fünf Weltregionen und zwei Kategorien durchgeführt: In der Hauptkategorie werden Projekte ausgezeichnet, die vor der Umsetzung stehen; in der Kategorie Next Generation für Teilnehmende bis 30 Jahre geht es um visionäre Konzepte. «Der Wettbewerb versteht sich als Katalysator», sagt Jan Jenisch, CEO von Holcim. «Er gibt den klügsten Köpfen aus den Bereichen des nachhaltigen Bauens und Designs eine Bühne und verschafft ihren Ideen so Gehör. Mit ihren frischen, cleveren Ideen sorgt die nächste Generation dafür, dass wir ganz vorn mit dabei sind, wenn es um innovative Lösungen im Baubereich geht.» Nun wurden die Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Next Generation bekanntgegeben – erstmals online und nicht im Rahmen von Preisverleihungen in den Regionen.

LHA_Winners_AP_NG_SVZUQ__Seite_4_Bild_0010.jpegLokal handeln, global denken

Im aktuellen Wettbewerbszyklus wurden 4’742 Projekte eingereicht, etwa die Hälfte davon in der Kategorie Next Generation. Etwas mehr als die Hälfte aller Eingaben erfüllte alle Wettbewerbskriterien. Projekte, welche die Vorauswahl bestanden, wurden anschliessend von fünf regionalen unabhängigen Expertenjurys bewertet. Als Juryleiter fungierten Jeannette Kuo (Europa), Reed Kroloff (Nordamerika), Loreta Castro Reguera (Lateinamerika), Mariam Kamara (Mittlerer Osten und Afrika) und Nirmal Kishnani (Asien-Pazifik). Die renommierten Mitglieder der Preisgerichte zeigten sich begeistert von der hohen Qualität der Projekte und bezeichneten die Eingaben als «umsichtig und weitsichtig», «hoffnungsvoll» oder «ein Fenster zur heutigen Berufsjugend». «Die nächste Generation beschäftigte sich oft im Rahmen punktueller Interventionen mit den aktuellen Herausforderungen», bilanziert Marilyne Andersen (Schweiz), die als Leiterin des akademischen Komitees der Holcim Foundation allen fünf Jurys angehörte. «Diese Massnahmen können einerseits etwas auf lokaler Ebene bewirken, aber auch im grossen Massstab Veränderungen anstossen. Die nächste Generation denkt global und handelt lokal.»

LHA_Winners_NAM_NG_1stprize_001.jpegMaterial nachhaltig nutzen

Die Vielfalt der beurteilten Projekte ist enorm, sie reicht von detaillierten technischen Ideen bis zur Stadtplanung. Dennoch gibt es Themen, welche die nächste Generation besonders beschäftigen und zu denen viele herausragende Ideen präsentiert wurden. Dazu gehört das Thema Material. Womit wollen oder sollen wir in Zukunft bauen, um die Umwelt nicht übermässig zu belasten? Woher kommen diese Materialien – und vor allem auch: Was machen wir mit dem, was bereits überall auf der Welt im grossen Stil ge- oder verbaut wurde? Pablo Goldin Marcovich aus Mexiko, Preisgewinner in Lateinamerika, stellt ein Projekt vor, das ein dem Abriss geweihtes Gebäude in Mexiko City umnutzen und gleichzeitig nachhaltig aufwerten will; Daniel Marshall aus den USA, Erstplatzierter in Nordamerika, entwickelte ein Tool, mit dem Abbruchmaterial für Neubauten wiederverwendet werden kann; und die Kanadier Daniel Gonzalez und Noor Shaikh, ebenfalls Preisträger in Nordamerika, zeigen, wie sich aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten ein neuer Baustoff herstellen lässt.

LHA_Winners_MEA_NG_CWRUV_Seite_4_Bild005.jpegInformell, aber nicht unsichtbar

Ein anderer Themenbereich, zu dem besonders viele interessante Projekte eingereicht wurden, betrifft informelle Siedlungen. Bereits am Anfang ihrer Karriere erkennen die jungen Berufsleute, wie wichtig es ist, diese Gemeinschaften in ihr jeweiliges urbanes Umfeld zu integrieren statt sie zu marginalisieren. In der Wettbewerbsregion Mittlerer Osten und Afrika gewann Priscilla Namwanje aus Uganda den Hauptpreis mit einem mehrstufigen Designprojekt für ein Wohnviertel in Kampala, das die soziale Interaktion und wirtschaftliche Dynamik fördert. Lorenzo Fernandes aus Indien, ausgezeichnet mit einem Preis in der Wettbewerbsregion Asien-Pazifik, schlägt für eine informelle Siedlung in Mumbai spektakuläre, vielseitig nutzbare Turmbauten vor: ein Weg, vorhandenen Platz optimal zu nutzen, ohne eine gewachsene Gemeinschaft zu zerstören.

Mutig gedacht

Viele Projekte zeigen den Mut, altbekannte Konzepte über Bord zu werfen und neu zu überdenken. So möchte zum Beispiel Yufei He aus der Schweiz mit seinem preisgewinnenden Projekt in der Region Europa die Abwärme von Rechenzentren zur Heizung und Kühlung von Gebäuden in Zürich nutzen. Tala Shelbayh aus Jordanien, Gewinnerin in der Region Mittlerer Osten und Afrika, beschäftigt sich mit einer Neuinterpretation von Friedhöfen in Amman. Und Noor Marji aus Jordanien zeigt mit ihrem erfolgreichen Projekt in der Region Mittlerer Osten und Afrika, wie sich traditionelle irakische Bauweisen neu und nachhaltig interpretieren lassen, um zum Erhalt des kulturellen Erbes beitragen.

LHA_Winners_LATAM_NG_1stprize_001.jpegÜber den Tellerrand hinaus

Globale Herausforderungen machen vor Landesgrenzen nicht halt. Deshalb scheuen sich auch Studierende und junge Berufsleute nicht davor, über den Tellerrand ihrer Nationen und sogar ihrer Weltregionen hinauszuschauen. Annik Keoseyan aus Mexiko entwickelte für Belgiens Hauptstadt Brüssel einen neuen Ansatz, um in Sozialwohnungen selbstbestimmte und nachhaltige Lebensformen zu ermöglichen. Sie wurde dafür mit einem Preis in der Wettbewerbsregion Europa ausgezeichnet. Evgenii Varlygin, russischer Student in Deutschland, beschäftigte sich mit dem Problem des Plastikmülls in Sierra Leone – und wurde dafür mit einem Preis in der Region Mittlerer Osten und Afrika ausgezeichnet. Die US-amerikanische Architektin Soledad Patiño erhielt in der Wettbewerbsregion Asien-Pazifik den ersten Preis. Sie konzipierte die Aufwertung von Uferdistrikten in Mumbai in Indien.

Gewinner der Hauptkategorie werden im November verkündet

Die Bekanntgabe der Preisträger in der Kategorie Next Generation bildete den Auftakt zu den Verleihungen der Holcim Awards 2021. Die Siegerprojekte in der Hauptkategorie und deren Autoren kommen Mitte November 2021 im Rahmen einer Hybridveranstaltung an der internationalen Architekturbiennale in Venedig zu Ehren. Dabei wird nicht allein gefeiert, sondern auch vertiefte Denkarbeit rund um das nachhaltige Bauen geleistet. «Während eines langen Wochenendes werden wir zusammenkommen, um über die verschiedenen Aspekte von Nachhaltigkeit zu diskutieren», sagt Hashim Sarkis, Juryleiter der Globalen Holcim Awards 2021 und Kurator der aktuellen Architekturbiennale in Venedig. An diesem November-Wochenende werden auch alle 33 Siegerprojekte der Hauptkategorie und deren Urheber vorgestellt. Sie qualifizierten sich gleichzeitig für die Global Holcim Awards 2021 in Gold, Silber und Bronze. Diese Preise werden ebenfalls im Rahmen des Nachhaltigkeitswochenendes an der Architekturbiennale verkündet und überreicht.

Detaillierte Beschriebe, vollständige Juryberichte, Bilder und Videos der Siegerprojekte aller Wettbewerbsregionen in der Kategorie Next Generation sind unter www.holcimfoundation.org/awards/6th-cycle abrufbar. Das englisch-französische Fachmagazin «L’Architecture d’Aujourd’hui» hat diesen Projekten zudem eine Spezialausgabe gewidmet: www.holcimfoundation.org/aa

Preisträger der Holcim Awards

Next Generation Europa

Ex aequo (USD 15’000)
Accumulating Shelter in Spain – Dune reconstructive bayside infrastructure
Ein Projekt, das mithilfe der Naturgewalten die nördliche Küstenlinie in Cádiz durch kreatives Landschaftsdesign und ikonische Architektur neu gestaltet.
Gewinner: Javier Estebala Alández, Architekt, Madrid, Spanien

Ex aequo (USD 15’000)
Thermal Processor in Switzerland – Waste energy recovery for residential use
Ein Projekt, das die Abwärme eines Rechenzentrums in Zürich als «Gratisenergie» zum Heizen und Kühlen nutzt.
Gewinner: Yufei He, Architekt und wissenschaftlicher Assistent, ETH Zürich, Schweiz

Ex aequo (USD 15’000)
Transforming Collectivity in Belgium – Community housing for socially empowered living
Ein Konzept für Sozialwohnungen in Brüssel, bei dem Transformation, Mitbenutzung und gegenseitige Unterstützung die Grundlage für selbstbestimmte und nachhaltige Lebensformen bilden.
Gewinnerin: Annik Keoseyan, Architektin und Stadtplanerin, Mexiko City, Mexiko

Ex aequo (USD 15’000)
Tessellated Cleansing from the United Kingdom – Bioremediation tiles for water purification
Mikroalgen auf gerippten Kacheln reinigen durch eine mikrobiologische Behandlung verschmutztes Wasser und stärken dadurch lokale Gemeinschaften in Entwicklungsländern.
Gewinnerin: Shneel Malik, Architektin und Biodesign-Forscherin, Bio-Integrated Design Lab, Bartlett School of Architecture, UCL, London, Grossbritannien

Next Generation Nordamerika

1. Platz (USD 25’000)
Unmaking Architecture, New York – Management tool for reusing salvaged materials
Ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Tool, um die Wiederverwendbarkeit von Abbruchmaterialien zu optimieren.
Gewinner: Daniel Marshall, Teaching Fellow (2019/2020), Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA, USA

2. Platz (USD 20’000)
Off the Wall, Canada – Making building components from food-processing byproducts
Ein elegantes System, das Nebenprodukte aus Landwirtschaft und Aquakultur nutzt, um nachhaltige Baukomponenten zu produzieren.
Gewinner: Daniel Francisco Gonzalez, Student, und Noor Shaikh, Berater, IXIM Bioproducts Inc., Waterloo und Toronto, Canada

3. Platz (USD 15’000)
Performative Landscapes in Florida – Contextual reconversion of an industrial site
Ein Design, das aus einem umweltbelasteten Standort in Tampa Bay, Florida, einen produktiven und attraktiven Landschaftsraum macht.
Gewinner: Samuel Clovis, Architect, Los Angeles, CA, USA

4. Platz (USD 10’000)
Pure Inhale, Connecticut – Plant-based design module research
Das Forschungsprojekt nutzt Pflanzen, um in städtischen Gebieten Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Soziales zu bewältigen.
Gewinnerin: Phoebe Mankiewicz, Ph.D. Studentin, Yale Center for Ecosystems in Architecture, New Haven, CT, USA

Next Generation Lateinamerika

1. Platz (USD 25’000)
Buoyant Housing in Brazil – Riverside living and community complex
Ein von der einheimischen Bauweise inspiriertes Wohnbauprojekt, mit dem Ufergemeinden in Manaus gestärkt werden.
Gewinnerin: Danielle Gregorio, Studentin, University of São Paulo, Brasilien

2. Platz (USD 20’000)
Fluid Buffer in Argentina – Urban flood mitigation and recreation infrastructure
Neue Infrastruktur macht in Resistencia aus Hochwasser eine Ressource, welche die Einheimischen für ihre Bedürfnisse nutzen können.
Gewinnerinnen: Gimena Ponce Abba, María Florencia Ruiz Cabello, und María Rosario Ruiz Cabello, Studentinnen, National University of Córdoba, Argentinien

3. Platz (USD 15’000)
Improving Market in Mexico – Urban commercial rejuvenation and capacity building
Die Sanierung einer Markthalle in Mexiko City eröffnet neue Möglichkeiten für die Umwelt und für wirtschaftliches und soziales Wachstum.
Gewinner: Pablo Goldin Marcovich, Student, National Autonomous University of Mexico, Mexiko City

4. Platz (USD 10’000)
Protective Canopy in Colombia – Landscape revitalization and botanical pavilion
Ein botanischer Pavillion in Bogotá hilft dabei, die von Menschen ausgebeutete Landschaft wiederherzustellen, und er dient gleichzeitig als öffentlich zugänglicher Raum für Freizeit und pädagogische Zwecke.
Gewinner: Lina Valencia Lozano, Juan Camilo Muñoz and Jhon Salazar Ruiz, Studenten, University of Valle, Cali, Colombia

Next Generation Mittlerer Osten und Afrika

1. Platz (USD 25’000)
Connective Infrastructure in Uganda – Inter-scale design for community integration
Ein mehrstufiges Designprojekt für ein Wohnviertel in Kampala, das soziale Interaktion und wirtschaftliche Dynamik fördert.
Gewinnerin: Priscilla Namwanje, Architektin, Kampala, Uganda

2. Platz (USD 20,000)
Living Memorial in Jordan – Cemetery reconfiguration for urban greening
Ein Projekt, das Friedhöfen in Amman einen neuen öffenlichen Charakter verleiht, die Landnutzung optimiert und städtische Grünflächen vergrössert.
Gewinnerin: Tala Shelbayh, Studentin, German Jordanian University, Amman, Jordanien

3. Platz (USD 15’000)
Plastic Extractor in Sierra Leone – Multipurpose recycling facility
Eine multifunktionelle Einrichtung in Freetown sammelt und rezykliert Plastikabfälle, wodurch das soziale und wirtschaftliche Gefüge in einer informellen Siedlung gestärkt wird.
Gewinner: Evgenii Varlygin, Student, Technische Universität München, Deutschland

4. Platz (USD 10’000)
Earthen Education in Iraq – School reinterpreting vernacular architecture
Ein Bildungskomplex in Basra, der dabei hilft, die architektonischen und kulturellen Werte der Mesopotamischen Sümpfe zu erhalten.
Gewinnerin: Noor Marji, Architektin/Studentin, Amman, Jordanien

Next Generation Asien Pazifik

1. Platz (USD 25’000)
Recovered Foreshore in India – Waterfront sanitation and community infrastructure
Ein Projekt, das Uferdistrikten in Mumbai durch ein neues Netz nachhaltiger Infrastruktur soziale und wirtschaftliche Berechtigung beschert.
Gewinnerin: Soledad Patiño, Architektin und Stadtplanerin, Harvard Graduate School of Design, MA, USA

2. Platz (USD 20’000)
Towers of Strength in India – Multifunctional amenities and services in informal settlements
Ein punktueller Designeingriff, der die Nachhaltigkeit der informellen Siedlungen in Mumbai erhöht.
Gewinner: Lorenzo Fernandes, Architekt, Mumbai, Indien

3. Platz (USD 15’000)
Mangrove Recovery in Thailand – Coastal erosion and economic enhancement
Ein Konzept, um im nördlichen Golf von Thailand die Küstenerosion aufzuhalten und das Ökosystem zu schützen – und gleichzeitig nachhaltige Fischerei und Tourismus zu fördern.
Gewinner: Dolathep Chetty, Student, Kasetsart University, Bangkok, Thailand

4. Platz ex aequo (USD 10’000)
Buoyant Amenity in Indonesia – Floating sanitation facility upgrade
Ein Projekt zum Verbessern der sanitären Verhältnisse an den Flussufern in Jakarta, das gleichzeitig Mensch und Natur in Einklang bringt.
Gewinner: Rionaldi Gunari, Nicholas Rodriques und Gani Wiratama,Studenten, Parahyangan Catholic University, Bandung, Indonesien

4. Platz ex aequo (USD 10’000)
Cultivated Envelope in India – Vernacular green facade system
Ein multifunktionales begrüntes Fassadensystem in Pune, das ökologische, ökonomische und kulturelle Bedürfnisse berücksichtigt.
Gewinnerin: Divya Jyoti, Architektin, PMA madhushala, Pune, Indien

Die Holcim Foundation for Sustainable Construction wurde 2003 von Holcim in Leben gerufen. Sie ist eine unabhängige rechtliche Körperschaft mit den Ziel, der wichtigen Rolle von Architektur, Ingenieurwesen, Stadtplanung und Bauindustrie auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft Aufmerksamkeit zu verschaffen. Holcim ist weltweiter Marktführer im Bereich Baulösungen in über 70 Märkten. Die Gruppe setzt neue Massstäbe, um die Welt grüner, smarter und gesünder für alle zu bauen.

Last Updated: June 21, 2021
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Location
Zurich, Switzerland
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